Die GVG verlegt das Netz bis in die Häuser — aber nur, wenn genug Haushalte mitziehen. Wer während der Vermarktung unterschreibt, bekommt den Hausanschluss geschenkt. Danach kostet er.
Der Ausbau läuft rein eigenwirtschaftlich. Kein Steuergeld, keine Kosten für die Gemeinde. Damit gebaut wird, braucht es vorher genug Verträge.
Bei DSL und Vectoring läuft das letzte Stück über alte Kupferleitungen. Je weiter weg vom Verteilerkasten, desto langsamer — das ist Physik, da hilft kein Tarifwechsel. Und anders als beim Kupfer- oder TV-Kabel teilst du die Glasfaser nicht mit der Nachbarschaft: die gebuchte Leistung kommt an, auch wenn abends die halbe Straße streamt.
Ein Glasfaseranschluss ist beim Immobilienverkauf inzwischen ein Kriterium, ähnlich wie Heizung oder Dämmung. Ein Haus ohne Anschluss in einem Ort, der ihn hat, verkauft sich schwerer und schlechter. Wer jetzt mitmacht, sichert diesen Wert zum Nulltarif.
In der Vermarktungsphase ist der Hausanschluss kostenlos. Danach zahlt jeder selbst — und das können schnell mehrere tausend Euro werden. Abwarten spart also nichts, es verschiebt die Rechnung nur nach hinten und macht sie größer.
Im laufenden Betrieb verbraucht ein reines Glasfasernetz bis zu dreimal weniger Strom als aufgerüstetes Kupfer (Vectoring) und bis zu sechsmal weniger als das TV-Kabelnetz (Quelle: BREKO). Auf Dauer heißt das: zukunftssicher und nebenbei die sparsamste Art, das Dorf ans schnelle Netz zu bringen.
Der häufigste Gedanke ist „ich warte mal ab, ob genug andere mitmachen". Wenn das alle denken, kommen die 40 % nie zustande — und niemand bekommt etwas. Die Frage ist nicht, ob die Nachbarn unterschreiben. Die Frage ist, ob du es tust.
Genau dieser Satz hat in vielen Dörfern dafür gesorgt, dass am Ende doch nicht gebaut wurde. Jahrelang wurde in Deutschland lieber altes Kupfer aufgerüstet, statt Glasfaser zu verlegen — das half kurz, verzögerte den echten Ausbau aber um Jahre. Der Anbieter kommt kein zweites Mal. Wird die Quote hier verfehlt, gibt es auf absehbare Zeit kein vergleichbares Angebot — und dann zahlt jeder seinen Anschluss allein.
Der Vertrag läuft direkt über die GVG. Diese Seite leitet dich nur hin und speichert nichts von dir.
Abgeschlossen wird ausschließlich bei teranet / der GVG — verbindliche Konditionen, Tarife und Fristen stehen dort.
Offiziell nachlesen: Ausbau im Landkreis Oldenburg · Der Hausanschluss · Wie der Netzausbau läuft
Kurz zu mir: Ich wohne hier, bin kein Vertreter und verdiene an keiner Unterschrift. Ich fänd's nur schade, wenn wir die Sache verpassen, weil jeder auf jeden wartet. Wenn du Fragen hast, sprich mich an — man kennt sich ja.
— Leandro Büttcher, Kirchseelte